Gerstengras – Superfood – Lebens- und Heilmittel

In den USA und in den asiatischen Ländern wird Gerstengras als Nahrungsergänzungsmittel immer gefragter. Auch hierzulande erfreut es sich immer größerer Beliebtheit. Gesundheitsbewusste und Sportler schwören schon länger auf das Superfood. Doch was ist dran an dem Hype und ist das Gras aus Gerste wirklich so gesund?

Das Gerstengras – Lebens- und Heilmittel

Das Gerstengras wird aus einem Lebensmittel hergestellt. Nur wenige Pflanzen haben eine so hohe Nährstoffdichte wie diese. Zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe sind in ihr enthalten. Bei Heilpraktikern steht das Gras schon lange hoch im Kurs, sie benutzen es, um bei ihren Patienten verschiedenste Beschwerden zu lindern. Unreine Haut, trockene und struppige Haare oder Stoffwechselbeschwerden gehören dazu. Diese lassen sich auf einen Nährstoffmangel oder eine Übersäuerung des Organismus zurückführen. Und genau hier kann das Gerstengras seine Wirkung entfalten.

Zuerst stellt sich natürlich die Frage: Was ist Gerstengras genau? Es ist der Keimling der Gerstenpflanze. Keimlinge sind sehr reich an Nährstoffen, so auch dieser. Er beinhaltet eine hohe Zahl an Nährstoffen, die sich sonst fast nirgendwo findet. Antioxidantien, Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe sind nur einige davon. Bitterstoffe und Bioflavonoide kommen ebenfalls in dem Keimling vor.

Die Gerste ist ein Vertreter aus der Familie der Süßgräser und gehört zu den ältesten Getreidesorten der Welt. Sie wird etwa 70 bis 120 Zentimeter groß und dient heute vor allem als Lieferant für die Futter und Bioproduktion. Wenn der Samen eingepflanzt wurde, sprießt nach ein bis zwei Wochen ein kleines grüner Hälmchen aus dem Boden, das Gerstengras. Seit Tausenden von Jahren wird die Pflanze in Vorderasien geschätzt und von dort kommt sie auch ursprünglich. Schon damals galt es dort als absolutes Wundermittel zur Steigerung der männlichen Potenz. Später brachten die Römer das Gras nach Europa. Dort diente es zum Brauen von Bier, wurde aber auch bei der Herstellung von Medizin verwendet.

Der Wissenschaftler Dr. Yoshilde Hagiwara aus Japan forschte in den 1960er Jahren an verschiedenen Arten von Blattgemüse und entdeckte die wertvollen Inhaltsstoffe des Gerstengras. Er entdeckte beispielsweise, dass es elf Mal so viel Calzium enthält wie Kuhmilch und fünfmal so viel Eisen wie Brokkoli und Spinat. Eine weitere Erkenntnis war, dass es viermal so viel Vitamin B1 wie Vollkornweizen beinhaltete. Beeindruckend ist auch die Konzentration von Zink: Es enthält genauso viel Zink wie die reichsten Zinkquellen, die aus tierischem Ursprung stammen. Dieser Fakt ist vor allem für Vegetarier und Veganer interessant. Sportler und Menschen mit hohem Gesundheitsbewusstsein wissen den Keimling heute aus diesen Gründen besonders zu schätzen.

Die Wirkung der Gerstengras-Kapseln

Durch die ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte wirkt sich Gerstengras sehr positiv auf den Organismus aus. Es beinhaltet viele Wirkstoffe, die unser Körper nicht selbst einfach so herstellen kann. Die Nährstoffe kann der Körper dank ihrer guten Bioverfügbarkeit leicht und schnell aufnehmen. Darüber hinaus ist es ein stark basisches Lebensmittel. Damit können Gerstengras-Kapseln den Säuren-Basen-Haushalt im menschlichen Körper verbessern. Ein übersäuerter Körper zieht viele Nachteile mit sich: verringerte Leistungsfähigkeit, chronische Müdigkeit oder Sodbrennen sind nur einige Beispiele davon. Wer chronisch übersäuert ist, läuft Gefahr, an einer der Zivilisationskrankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Gerstengras kann seinerseits dazu führen, dass sich der pH-Wert im Körper verbessert und Mineralien wieder aufgefüllt werden.

Die Vitamine im Gerstengras

Der Keimling ist andererseits reich an Vitaminen, die bei Stoffwechselprozessen eine wichtige Rolle spielen. Für den Körper sind Vitamine in vielerlei Hinsicht wichtig: Sie helfen bei der optimalen Versorgung von Zähnen, Haut, dem Blut und Immunsystem. Sie sind ein wichtiger Gegenspieler gegen Krankheiten und helfen uns, gesund zu bleiben. Außerdem können sie sich positiv auf den Alterungsprozess auswirken. Wer ausreichend mit Vitaminen versorgt ist, der fühlt sich einfach fitter, ausgeglichener und kann sich viel besser konzentrieren. Nur um ein Beispiel zu nennen: Der Vitamin-C-Gehalt ist im Gerstengras siebenmal höher als in Orangen. Vitamin C ist ein echter Allrounder und bekämpft Krankheiten, unterstützt das Immunsystem, indem es die Entstehung von Antikörpern fördert. Es neutralisiert freie Radikale und schützt Blutgefäße und unsere Organe. Auch Menschen mit Stress benötigen mehr Nährstoffe als Menschen ohne Stress. Darum benötigen diese mehr Vitamin C. Da das Vitamin auch an der Kollagenbildung beteiligt ist, sorgt es für schöne Haut und seidige Haare. Bindegewebe und Haut profitieren immens von einer guten Versorgung mit Vitamin C.

Vitamin B – das Stimmungsvitamin

Ein weiterer wichtiger Bestandteil im Gerstengras ist das Vitamin B, das auch unter dem Namen „Stimmungsvitamin“ bekannt ist. Acht verschiedene Vitamin-B-Sorten gibt es, sie sind alle in dem Keimling enthalten. Ihre Aufgabe ist die Umwandlung von Kohlehydraten, Fett und Eiweiß. Aus diesem Grund sind sie so entscheidend für den Energiehaushalt des Körpers. Vitamin B1 ist für die Stimmung verantwortlich, da es für eine normales Funktionieren des Nervensystems sorgt. Dadurch trägt es immens zur physischen Gesundheit bei. Das Vitamin B2 hingegen verringert die Müdigkeit und regelt den Energiestoffwechsel. Der Glykogen-Stoffwechsel wird vom Vitamin B6 gesteuert. Es speichert Glucose, einen Energieträger, und stellt diesen – ganz nach Bedarf – für den Körper bereit. Vitamin B3 ist das „Schönheitsvitamin“, da es für schöne Haut und Haare sorgt, sowie rundherum für eine schöne Ausstrahlung. Die Vitamine können vom Körper nicht gespeichert werden, außer Vitamin B3 und B12, darum ist es erforderlich, sie regelmäßig über die Nahrung einzunehmen.

Wichtige Mineralstoffe im Gerstengras

Der Körper benötigt Mineralstoffe für vielfältige Funktionen und Abläufe im Körper. Die lebensnotwendigen anorganischen Substanzen und Verbindungen sind immens entscheidend für den Flüssigkeitshaushalt, die Muskelkontraktion und für die Nervenleitbahnen. Aber auch die Bereitstellung von Salzsäure, die für die Verdauung wichtig ist, oder der Energiestoffwechsel werden mit Mineralstoffen geregelt. Wie bei den meisten Vitaminen ist der Körper auch im Falle dieser Stoffe nicht fähig, diese selbstständig herzustellen. Darum ist es wichtig, die Mineralstoffe regelmäßig über die Nahrung aufzunehmen. Doch welche Mineralstoffe sind nun genau im Gerstengras enthalten? Magnesium, Kalzium und Kalium, aber auch Phosphor, Schwefel, Natrium und Chlorid. Da die Mineralstoffe, ganz im Gegensatz zu den Vitaminen, einfach zusammengesetzt sind, geben sie dem Körper keine Energie. Ihre wichtigen Aufgaben beinhalten den Knochenaufbau, die Herstellung von Hormonen sowie Blutzellen bis hin zu Aufrechterhaltung der Gewebespannung und der Übertragung von Reizen. Des Weiteren aktivieren sie Enzyme. Mit alle diesen Aufgaben sind Mineralstoffe ein wichtiger Baustein für unseren Organismus.

Spurenelemente – kleine Konzentration, große Wirkung

Gerstengras enthält eine Vielzahl an Spurenelementen, die auch zu den Mineralstoffen zählen. Da sie aber im Körper nur in geringer Konzentration vorkommen, haben sie einen anderen Namen bekommen. Sie sind verantwortlich für die Bildung von Blut und sorgen für die Funktion von Enzymen. Zu ihnen gehören beispielsweise Jod, welches wichtig für die Schilddrüsenfunktion ist. Mangan ist ein wichtiges Spurenelement für den Eiweiß- und Energiestoffwechsel. Fluor ist vielen Menschen aus ihrer Zahncreme bekannt, es sorgt für die Bildung von Zahnschmelz und verhilft dem Körper zu kräftigen Knochen und Bändern. Chrom hingegen nimmt einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, Selen ist wichtig für den Schutz der Zellen und eine gut eingestellte Schilddrüse.

Chlorophyll gehört in dieser Gruppe zu den wichtigsten Vertretern. Es entsteht als Stoffwechsel-Endprodukt in der Photosynthese und verschafft allen Pflanzen ihre grüne Farbe. Im menschlichen Organismus sorgt es für den Aufbau von Blutzellen, fördert die Wundheilung und Entgiftung. Weitere positive Auswirkungen zeigen sich auf die Verdauung und den Körpergeruch.

Mit Gerstengras erhöhte Cholesterin-Werte behandeln

Laut den Angaben der WHO (Weltgesundheits-Organisation) haben über 50 Prozent der Europäer zu hohe Cholesterin-Werte. Neben Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören erhöhte Cholesterin-Werte zu den Risikofaktoren für einen vorzeitigen Tod. Durch falsche Ernährung mit zu viel Fett, wenig Bewegung und Alkoholkonsum verschlechtern sich die Werte. Auch ein Vitamin-C-Mangel kann sich negativ auf den Cholesterin-Spiegel auswirken. Das Cholesterin wird in zwei Gruppen unterteilt: das gute HDL-Cholesterin und das schlechte LDL-Cholesterin. Es wird in der Leber gebildet und dann auf speziellen Eiweißmolekülen, da es nicht im Wasser löslich ist, zu den Organen transportiert. Hier besteht nun das Risiko, dass sich das schlechte Cholesterin an die Gefäßwände der Arterien setzt. Mit der Zeit werden die Arterien weniger elastisch und verkalken.

Das Ergebnis können Herzinfarkte und Schlaganfälle sein.

Das Gerstengras kann diesen Vorgängen positiv entgegenwirken. Bei regelmäßiger Einnahme können sich die LDL-Cholesterin-Werte im Blut verbessern und somit auch der Zustand der Arterien. Alle Menschen, die an hohen Cholesterin- und Blutzuckerwerten leiden, kann Gerstengras zu einer verbesserten Gesundheit verhelfen. Die Lebensqualität verbessert sich und das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle kann zurückgehen.

Abnehmen mit Gerstengras

Über ein Viertel der Einwohner in Deutschland sind fettleibig und haben einen Body-Mass-Index von über 30. Vor allem unter jungen Erwachsenen nimmt die Fettleibigkeit von Jahr zu Jahr mehr zu. Eine falsche Ernährung, wenig Bewegung und kein Sport sind die Ursachen dafür. Der hohe Körperfettanteil schlägt sich aber nicht nur negativ auf das Gewicht nieder, sondern auch auf die Gesundheit des Körpers. Übergewicht kann beispielsweise zu Diabetes und Krebs führen.

Wer abnehmen will, der muss seinen Lebensstil überdenken und einiges ändern. Allen voran sind der Umstieg auf eine gesunde Ernährung und viel mehr Bewegung entscheidend. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle, wie der Stoffwechsel und der Säure-Basen-Haushalt. Hier kann Gerstengras unterstützend eingesetzt werden. Es regt den Stoffwechsel an und verhilft zu einem ausgeglicheneren Säure-Basen-Haushalt. Die Inhaltsstoffe in dem Keimling kurbeln außerdem den Fettstoffwechsel an, so kommt die Fettverbrennung in den Gang. Die Aminosäuren Phenylalanin und Glutamin hemmen Heißhungerattacken und helfen dadurch, die Ernährungsumstellung durchzuziehen.

Schöne Haare dank Gerstengras

Die guten Inhaltsstoffe im Gerstengras wirken sich positiv auf das äußere Erscheinungsbild aus, so wie schon beschrieben auf die Haare. Dank der Vitamine B1, B2 und der bioaktive Substanz Procyanidin B3 kann das Haarwachstum gefördert werden, auf ganz natürlichem Wege ohne Haarverlängerung beim Friseur. Generell haben Haarprobleme oft den Ursprung in einem Nährstoffmangel, der sich mit Gerstengras beheben lässt. Wenn der Körper übersäuert ist, spiegelt sich das auch im spröden und glanzlosen Haar wieder.

Das Haar besteht aus dem Haarboden, in dem sich die Haarwurzel mit dem Haarfollikel befindet. In Letzteren werden wichtige Mineralien gespeichert. Eine ungesunde Ernährung und Nährstoffmängel über Jahre hinweg sorgen dafür, dass auch im Haarfollikel eine Mangelsituation vorherrscht. Dies kann dann zu schuppigen, dünner werdendem Haar und sogar vorzeitiger Ergrauung führen. Die im Gerstengras enthaltenen Mineralien helfen die Speicherdepots wieder aufzufüllen. Die Haarfollikel können sich langsam erholen und in Zuge dessen glänzen und wachsen die Haare wieder besser. Außerdem geht die Übersäuerung des Körpers zurück, was sich auch positiv auf die Qualität der Haare auswirkt.

Unreine Haut mit Gerstengras verbessern

Eine schlechte Ernährung und ungesunde Lebensweise führt zu einem Nährstoffmangel und damit auch zu einer unreinen Haut. Mit qualitativ hochwertigen Gerstengras lässt sich der Körper dank der gesunden Inhaltsstoffe vitalisieren. Auch die Haut profitiert von den Inhaltsstoffen, denn sie schützen sie vor freien Radikalen und anderen schädlichen Einflüssen. Da in der Pflanze Vitamin C und andere antioxidative Stoffe in hoher Konzentration vorkommen, wird die Spannkraft der Haut und des Bindegewebes verbessert. Bei regelmäßiger Einnahme kann sich der Alterungsprozess der Haut verlangsamen, was zu einer jünger aussehenden Haut führt. Wer frisch und attraktiv aussehen möchte, der sollte dem Gerstengras eine Chance geben.

Herkömmliche Kosmetikprodukte sind voll mit künstlichen Inhaltsstoffen: Duftstoffe, Weichmacher und Konservierungsstoffe sind nur einige Beispiele. Im Laufe der Zeit verliert die Haut durch diese Produkte ihre Regulationsmechanismen. Bei Mensch mit Hautproblemen führen die gesunden Inhaltsstoffe im Gerstengras zu einer optimalen Versorgung mit den vielen verschiedenen Vitaminen, was zu einer Ausscheidung von Giften und Säuren führt. Sogar bei Akne kann Gerstengras zur Verbesserung des Hautbildes beitragen.

Welche Arten gibt es von Gerstengras zu kaufen?

Gerstengras wird in verschiedenen Varianten angeboten. So kann man Kapseln, Tabletten und Pulver kaufen. Wichtig ist es hierbei, lieber etwas mehr Geld auszugeben, um ein hochwertiges Gerstengras-Produkt zu erhalten. Auf Nummer sicher geht man immer mit einem Bio-Produkt. Natürlich unterscheidet sich auch die Konzentration in den Produkten. Es gibt Gerstengras mit niedriger Dosierung und höherer Dosierung. Wer seine Nahrungsergänzungsmittel lieber trinkt, um gleichzeitig etwas Flüssigkeit aufzunehmen, der sollte sich für das Pulver entscheiden. Mit etwas Wasser ergibt es einen gesunden Gerstengras-Saft. Alle Produkte wurden aus Gerstengras gewonnen, und so kommt es wirklich auf die eigenen Vorlieben an, welche Darreichungsform die richtige ist.

Wie viel Gerstengras sollte eingenommen werden?

Nun bleibt natürlich die Frage zu klären, wie viel Gerstengras täglich eingenommen werden sollte. Viele Hersteller empfehlen ihren Kunden eine Menge von zehn bis 30 Gramm pro Tag. Dabei entspricht ein gehäufter Teelöffel etwa 3,5 Gramm. Bei den Tabletten ist die Empfehlung, drei bis fünf Tabletten zwei bis dreimal täglich einzunehmen. Bei Kapseln lauten die Hinweise ähnlich.

Das Gerstengras sollte am besten morgens, auf nüchternen Magen, eingenommen werden. Wer erst später am Tag zum ersten Mal isst, der kann das Gerstengras auch erst später vor der ersten Mahlzeit einnehmen. 20 Minuten vor der ersten Mahlzeit oder maximal zwei Stunden danach lauten die Richtlinien. Obacht ist geboten beim Gerstengras-Pulver. Es sollte nach dem Anrühren sofort verzehrt werden, maximal jedoch 15 Minuten später. Andernfalls kann das Pulver nicht seine volle Wirkung erzielen, da sich die Wirkstoffe nach und nach abbauen.

Wer Wert auf eine gesunde Ernährung legt, der kann mit Gerstengras viel für seinen Körper tun. Positive Effekte auf den Organismus kann die Pflanze übrigens auch bei Kindern haben. Natürlich ist bei ihnen die empfohlene Verzehrmenge bedeutend reduzierter. Da die Kleinen ein geringeres Körpergewicht haben, sollte ihre Dosierung nach unten korrigiert werden. Generell lässt sich aber sagen, dass die Pflanze ein natürliches Lebensmittel ist, und damit einhergehend eine Überdosierung eher unwahrscheinlich ist.

Mögliche Nebenwirkungen von Gerstengras

Wie schon erläutert, eine Überdosierung von Gerstengras ist eher unwahrscheinlich. Auch Angst vor Nebenwirkungen sind eher unbegründet. Zumal es bei pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln den Begriff „Nebenwirkungen“ so eigentlich gar nicht gibt. Nebenwirkungen treten zusammen mit den Hauptwirkungen in der Schulmedizin auf, bei im Labor hergestellten Arzneimitteln. Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel werden anders produziert und wirken, wie auch Medikamente, bei jedem Körper anders. Deshalb kann es auch beim Gerstengras zu Unverträglichkeiten kommen. In diesem Fall sollte das Produkt natürlich nicht weiter eingenommen werden. Ratsam ist es hier, langsam mit einer kleinen Dosis zu starten und dann Schritt für Schritt zu steigern. Die Wirkung kann so genau beobachtet werden und im Falle eines Falles gegengesteuert werden. Möglicherweise kann das Mittel Auswirkungen auf die Verdauung haben, hier gilt es, genau auf die Reaktionen des Körpers zu hören.

Unser Fazit: Warum sind Gerstengras-Produkte so gesund?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Gerstengras ein große Menge an positive Auswirkungen auf den Organismus hat. Viele Menschen konnten ihre Leiden mit dem Gras lindern und berichten von einem fitteren Lebensgefühl. Die Pflanze ist ein echtes Powerfood und enthält wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Beeindruckend ist dabei die hohe Konzentration dieser Inhaltsstoffe. Bei Heilpraktikern steht der Keimling schon länger hoch im Kurs und viele von ihnen berichten über positive Behandlungserfolge. Dabei benötigt man nicht einmal einen Heilpraktiker, man kann sich auch selbst zu Hause mit der Pflanze etwas Gutes tun. Egal ob Übersäuerung, Müdigkeit, fahle Haut oder glanzloses Haar – das Gerstengras hilft gegen viele Beschwerden. Jeder, der Wert auf einen gesunden Körper und auf ein strahlendes Aussehen legt, der sollte dem Gerstengras eine Chance geben. Aber auch typischen Risikofaktoren wie hohen Cholesterin-Werten, Übergewicht oder hohem Blutzucker weiß die Pflanze mit ihrer Fülle an hochwertigen Inhaltsstoffen viel entgegenzusetzen. Sogar beim Abnehmen kann das natürliche Nahrungsergänzungsmittel unterstützend eingesetzt werden. Wichtig ist es natürlich, das Mittel richtig zu dosieren und vor allem, es regelmäßig einzunehmen. Wer sich daran hält, der kann sich schon bald über einen gesünderen Körper und ein vitaleres Aussehen freuen.